Präzise Dosier­ge­nau­ig­keit und kein Eintrock­nen mehr

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Das moderne mittelständische Familienunternehmen Otto Bollmann GmbH & Co KG in Mönchengladbach vertreibt seine qualitativ hochwertigen Primus® Farben und Lacken aus Eigenproduktion sowie ein umfangreiches Handelsprogramm an Handwerk, Handel, Industrie und Behörden in der Region. Alle Gebinde werden im Kundenauftrag getönt und müssen in einem exakt definierten Zeitfenster gefertigt werden, für punktgenaue Auslieferung.

Als sich das Technikteam von Peter Dargiewicz, Technischer Leiter bei der Otto Bollmann GmbH & Co KG in Mönchengladbach 2015 nach einem neuen Dispenser umsah, standen daher Geschwindigkeit, Reproduzierbarkeit und Dosierpräzision ganz oben auf der Anforderungsliste an das neuen Gerät.

Da Otto Bollmann immer häufiger moderne, VOC-freie Farben (engl. Abkürzung für: frei von flüchtigen organischen Verbindungen, z.B. Lösemittel oder Weichmacher) einsetzt, sollte der neue Dispenser zudem auch über eine intelligente Technologie verfügen, die Anhaftungen an der Dosierdüse verhindert. Ist nämlich eine Düse verstopft, stimmt die Pastendosierung nicht mehr: „An unserem alten Dispenser mussten die Bediener bei VOC-freien Pasten regelmäßig mit einem nassen Schwamm den Dosierkopf reinigen, damit er nicht verstopfte, oder bereits verstopfte Düsen durchstoßen“, erzählt Dargiewicz. „Das Problem war, dass der Mitarbeiter nicht immer sehen kann, wenn eine Düse verstopft ist. Auch in der Farbe selbst erkennt man nicht unbedingt gleich die Farbabweichung. Aber an der Wand dann schon. Deshalb wollten wir unbedingt eine Technologie, die mit den neuen, umweltfreundlichen Farbgenerationen mithalten kann.“

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Mikroklima in den Dosierdüsen

Als Dargiewicz auf einer Messe erstmalig die patentierte coolNOZ-Technologie des neuen TINTA von Collomix kennenlernte, wusste er, dass dies die Lösung für die Herausforderungen moderner VOC-freier Farben war.

Die coolNOZ-Technologie nutzt die physikalischen Eigenschaften des Taupunktes, um das Eintrocknen der Pasten an den Dosierkopfdüsen dauerhaft zu verhindern. Dazu erzeugt sie in der Spitze der Dosierdüse ein ausgeglichenes Mikroklima und verhindert so den Feuchtig-keitsaustausch mit der Umwelt. Das Colorant bleibt stets feucht und fließfähig – ganz ohne Einsatz komplexer Verschlussmechanismen.

„Dank der coolNOZ-Technologie können wir nun auf die zuvor täglich erforderlichen Spülungen verzichten und sparen Material, Zeit und Aufwand“, berichtet Dargiewicz. Noch mehr freut ihn die Geschwindigkeit seines neuen Dispensers: „Auf dem TINTA können wir bis zu vier Pasten gleichzeitig dosieren. Wenn wir früher einen sehr dunklen Farbton, z.B. RAL 7016 anthrazitgrau, getönt haben, dauerte die Herstellung eines Gebindes teilweise zehn Minuten und mehr. Der TINTA braucht dafür nur noch einen Bruchteil der Zeit. So können wir in kürzerer Zeit mehr Gebinde abtönen und unsere Kunden noch schneller und effizienter bedienen.“

In jeder Hinsicht flexibel

Auch die Flexibilität des neuen TINTA begeistert den Technikleiter und sein Team: „Auf dem TINTA können wir, anders als auf unserer alten Abtönanlage, jeden Pastenbehälter individu-ell parametrisieren und steuern. Das ermöglicht uns eine individuelle, optimal abgestimmte Behandlung selbst komplexer thixotroper und lösemittelfreier Pasten.“ Die gleichbleibende relative Luftfeuchtigkeit im Inneren jedes Kanisters beugt zusätzlich Farbaustrocknungen vor. Die Pastenbehälter können schnell gewechselt und gereinigt werden, was weitere Zeitersparnisse bringt.

Rezirkulieren statt Rühren

Die innovative TintONE-Technologie des TINTA bildet die Grundlage für optimale Ergebnisse: Jeder einzelne Kanister ist eine kompakte und komplette Plug & Play-Systemeinheit mit in-tegrierter Kolbenpumpe, Mehrwegventil und Steuerelement. In ihm wird das Pastenmaterial in einem geschlossenen Kreislauf nicht mechanisch gerührt, sondern pumpengesteuert sanft rezirkuliert, ganz ohne Rührorgan. Die Paste kann sich nicht festsetzen, der Pastenabfall wird auf ein Minimum reduziert. Soll ein Kanister ausgetauscht werden, müssen einfach nur ein Schlauch und ein Kabel umgesteckt werden. Der TINTA ist in drei Varianten mit jeweils 16, 24 oder 32 kreisförmig angeordneten Kanistern und einem Kanister-Fassungsvermögen von 2,5 oder 5 Litern erhältlich. Gemischte Kanisteranordnungen sind problemlos realisierbar, ebenso wie ein nachträglicher Umbau auf eine andere Kanisteranzahl.

Ergonomisch und einfach zu bedienen

Auch ergonomisch überzeugt der TINTA: „Normalerweise ist bei Abtönsystemen der Dosierkopf stationär an der Maschine befestigt und der Fuß beweglich. Das erschwert die Bedienung“, erklärt Dargiewicz: „Ein Farbeimer kann bis zu 20 kg wiegen und ist bis zum Rand gefüllt. Früher ist beim Heben häufig Farbe übergeschwappt, dann hatten die Bediener bereits vor dem Mischen Arbeit mit dem Reinigen. Beim TINTA ist das anders: Hier ist die Plattform stationär und der Dosierkopf bewegt sich relativ zur Gebindegröße. Die Positionierung der Farbeimer ist jetzt viel ergonomischer.“ Der leichte Zugang zu allen Maschinenteilen und die Einfüllhöhe von 1,20 m für Pasten machen auch die Pastenbefüllung einfach.

Das macht den TINTA beliebt bei Bollmann „Die Vorgängermaschine wurde nur von einigen Leuten bedient, die sich darauf eingearbeitet hatten. Waren die nicht im Haus, hat sich nie-mand sonst an die Bedienung getraut“, erzählt der Technikleiter. „Mit dem neuen TINTA arbeiten alle gern.“

Der Technikleiter schätzt auch den geringen Service-Aufwand und die Zuverlässigkeit der Maschine. Updates werden über Fernwartung aufgespielt.

Hohe Präzision bei Kleinstdosierungen

Dargiewicz’ Team nutzt den TINTA auch in der eigenen Farbtonentwicklung für Bauten- und Dispersionsfarben. Bei kleinen Probenmengen zählt jeder Tropfen. Nachtropfen der Paste kann die Präzision des Abtönergebnisses beeinträchtigen. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Tropfen an der Düse eintrocknet, die Düse verstopft und ein Spülgang erforderlich wird. Im TINTA sichern in jedem Kanister zwei eigenentwickelte, voneinander unabhängige Direkt-Schrittmotoren-Antriebe für Pumpe und Ventil höchste Dosiergenauigkeit selbst in kleinsten Chargen. Automatisch nach jedem Dosierauftrag führt TINTA einen Sniff am Dosierkopf durch. Der Sniff zieht die Paste über den Rücklauf des Schrittmotors in die Düse und damit in das Taupunktklima zurück. So bleibt die Düse immer offen und nichts kann nach-tropfen.

Weil der TINTA so viele Vorteile im Einsatz bietet, denkt Dargiewicz’ Team bereits über eine weitere TINTA-Anschaffung für die Niederlassung in Aachen nach: „Mit dem TINTA sind wir perfekt aufgestellt für Wachstum, noch besseren Kundenservice und die Verarbeitung mo-derner, umweltfreundlicher Farbgenerationen“, lautet sein Fazit.

Mehr Informationen zum TINTA-Dispenser unter www.collomix-tinta.de.


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